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Mieterstrom Anbieter im Vergleich: Darauf sollten Sie achten

Welche Kriterien zählen bei der Wahl des Mieterstrom-Anbieters? Contracting vs. Eigeninvestition, Full Service vs. Plattform — ein objektiver Überblick.

2026-02-11 7 Min. Lesezeit

Der Mieterstrom-Markt wächst — und wird unübersichtlich

Immer mehr Anbieter drängen auf den Mieterstrom-Markt. Von großen Energieversorgern über spezialisierte Plattformen bis zu lokalen Installateuren — die Auswahl ist groß. Aber nicht jeder Anbieter bietet das gleiche Leistungsspektrum. Dieser Artikel hilft Ihnen, die richtige Wahl zu treffen.

Die 5 wichtigsten Auswahlkriterien

1. Full Service vs. Teilleistung

Manche Anbieter liefern nur die PV-Anlage, andere übernehmen den kompletten Betrieb inklusive Abrechnung und Kundenservice. Fragen Sie sich: Wie viel wollen Sie selbst übernehmen?

Full Service

Ein Ansprechpartner für alles — Planung, Installation, Betrieb, Abrechnung und Kundenservice. Ideal für Eigentümer, die sich nicht mit dem operativen Geschäft beschäftigen wollen.

Plattform / Teilleistung

Software-Lösung für Abrechnung und Monitoring. Installation und Betrieb müssen separat organisiert werden. Günstiger, aber mehr Eigenaufwand.

2. Herstellerunabhängigkeit

Viele Anbieter sind an bestimmte Hardware-Hersteller gebunden — Speicher, Wechselrichter und Messtechnik kommen dann aus einer Hand. Das kann Vorteile haben (ein System), aber auch Nachteile (keine Wahl, höhere Kosten, Abhängigkeit).

💡 Best-of-Breed Ansatz: Herstellerunabhängige Anbieter wählen für jedes Projekt die optimale Hardware — das Beste vom Besten, passend für Ihr Gebäude.

3. Betreibermodell und Finanzierung

Es gibt verschiedene Modelle — entscheidend ist, welches zu Ihren finanziellen Zielen passt:

  • Eigeninvestition: Höchste Rendite, Sie sind Eigentümer der Anlage
  • Pachtmodell: Anlage wird verpachtet, Sie zahlen eine monatliche Rate
  • Contracting: Anbieter investiert, Sie erhalten einen Anteil am Erlös

4. Speicher-Expertise

Nicht jeder Mieterstrom-Anbieter bietet Gewerbespeicher an. Aber genau der Speicher macht den Unterschied zwischen 30 % und 70+ % Eigenverbrauch — und damit zwischen einer akzeptablen und einer exzellenten Rendite.

5. Lokale Präsenz und Reaktionszeiten

Eine PV-Anlage muss gewartet werden, Störungen müssen schnell behoben werden. Anbieter mit eigenem regionalem Technik-Team sind klar im Vorteil gegenüber bundesweiten Plattformen, die auf Subunternehmer setzen.

Checkliste: Diese Fragen sollten Sie stellen

Übernehmen Sie den kompletten Betrieb inkl. Abrechnung?
An welche Hardware-Hersteller sind Sie gebunden?
Bieten Sie auch Gewerbespeicher an?
Haben Sie ein eigenes Installations-Team oder arbeiten Sie mit Subunternehmern?
Wie schnell reagieren Sie bei Störungen?
Welche Betreibermodelle bieten Sie an?
Ist Ihre Lösung Energy-Sharing-ready (§42c EnWG)?
Können Sie Referenzprojekte zeigen?

Fazit: Den richtigen Partner finden

Der beste Mieterstrom-Anbieter ist der, der Full Service bietet, herstellerunabhängig arbeitet und lokale Präsenz hat. Denn Mieterstrom ist keine einmalige Installation, sondern ein langfristiges Betreibermodell — und dafür brauchen Sie einen verlässlichen Partner.

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